Die Sache mit dem Üben

Da war noch was ...

Die Sache mit dem Üben

Musikschüler/innen lernen bei diplomierten Musikpädagogen die Stimme oder ein Instrument zu beherrschen. Ein wichtiges Ziel ist es, so bald wie möglich mit Anderen zusammen musizieren zu können. Um die Welt der Musik möglichst umfassend kennen zu lernen, ergänzen Angebote wie Ensemble, Orchester, Chor, Kammermusik, Theorie etc. den Fächerkanon der Musikschule. Sie tun also Ihrem Kind oder sich selbst etwas Gutes, wenn Sie rechtzeitig daran denken, für das musikalische Engagement ausreichend Zeit in der Woche zu reservieren. Denn ähnlich wie im Sport ist es mit einem einmaligen kurzen Termin in der Woche nicht getan. Über Jahr(zehnt)e hinweg erfahren wir, dass diejenigen, die sich intensiv der Musik widmen,  große Freude daran haben, gute Leistungen bringen, zufrieden sind und Musik schätzen gelernt haben.

„Übung macht den Meister“ – Dieser Spruch gilt für jegliche Art des Musiklernens. Jeder Mensch kann Musik machen lernen. Wie gut er letztendlich sein Instrument spielen oder singen kann, bestimmt er durch seinen Fleiß und seine Ausdauer entscheidend mit. Lehrer und Vorbilder machen Angebote und zeigen Wege auf. Üben darf aber jeder selbst. Kein Lehrer kann einen Schüler motivieren, der selbst nicht will.

Regelmäßiges Üben ist deshalb der eigentliche Schlüssel zu Spaß und Erfolg. Hilfreich ist ein fester Termin, z.B. immer vor oder nach den Hausaufgaben. Wichtig ist ein störungsfreier Raum. Üben im Familiengetöse zwischen Tür und Angel sollte vermieden werden. In erster Linie ist die Regelmäßigkeit und Intensität, nicht so sehr die Dauer des Übens gefragt. Das will heißen: Auch disziplinierte Faulenzer haben begründete Aussicht auf Erfolg! Eltern können vor allem mithelfen, indem sie engen Kontakt zur Lehrkraft halten und ihrem Kind immer wieder zeigen, dass sie sich über sein Instrumentalspiel freuen, auch wenn die Töne manchmal noch nicht so perfekt gelingen wollen.

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