Blechblasinstrumente

Trompete & Flügelhorn, Posaune, Horn, Tenorhorn, Euphonium & Tuba

Trompete + Flügelhorn

Faszination Trompete!

Die Trompete wurde früher hauptsächlich als Signalinstrument verwendet. Sie bestand lediglich aus einem langen Rohr. Man konnte nur die Töne der Naturtonreihe durch variable Lippenspannung erzeugen. Erst das 1813 erfundene Ventil ermöglichte ein chromatisches, in Halbtonschritten organisiertes Spiel.

Mit ihrem hellen und strahlenden Ton spielt die Trompete im Orchester meist eine führende Rolle. Auch als Soloinstrument hat sie ihre Faszination. Sie wird in allen Bereichen, von Klassik über Jazz und Blasmusik bis hin zur Popmusik eingesetzt.

Durch ihren flexiblen Klang, von weich und gefühlvoll bis scharf und fetzig, sowie ihre große dynamische Bandbreite, wird die Trompete zu beinahe allen Anlässen gern gehört.

Orientiert an interessant gestalteten Anfängerschulen werden den Schülern die Grundlagen für das Trompetenspiel beigebracht. Die Grundstimmung orientiert sich an der klassischen Orchesterliteratur und wird folglich in B (z. B. Blas- oder Sinfonieorchester) unterrichtet. Auf Wunsch der Schüler kann es auch in der C-Stimmung (z. B. Posaunenchor) sein. Nach ersten Tonübungen ist der/die Schüler/in recht bald in der Lage, erste Lieder zu spielen. Das Zusammenspiel wird durch Duette und Ensembles bereichert.

Posaune

Posaune

Zug um Zug!

Die Zugposaune entstand in ihrer jetzigen Form schon um das Jahr 1450 und ist neben den Saiteninstrumenten wohl das älteste, voll chromatisch (in Halbtönen) spielbare Instrument.

Sie zählt zur Familie der tiefen Blechblasinstrumente. Bis etwa 1700 wurde die Posaune als genau intonierbares Blasinstrument häufig im Ensemble mit Sängern und Streichern, aber auch eigenständig eingesetzt.

In Bläserensembles dieser Zeit („alta capella“, Stadtpfeifer) wurden neben anderen damals gebräuchlichen Instrumenten wie Zinken, Schalmeien und Zugtrompeten eben auch (Renaissance-) Posaunen gespielt.

Danach war die Posaune für längere Zeit aus der Mode gekommen und wurde erst von Ludwig van Beethoven quasi „wiederentdeckt“. Ab dieser Zeit war ihr Siegeszug in allen Arten von Orchestern und Ensembles nicht mehr aufzuhalten.

Sie findet heute ihren Einsatz in allen Genres der Musik. Von der Renaissance bis zur Moderne, als Solo- und Orchesterinstrument. Sie machte sich „Zug um Zug“ unersetzlich!

Horn

Wer Horn spielt ist noch lange kein Greenhorn.

Lange vor unserer Zeitrechnung wurde auf einem Tier – Horn wie z. B. dem vom Ochsen oder Widder geblasen. Vor allem Signale müssen es gewesen sein, wie wir dies auch heute vom Jagdhorn her kennen. Dieses Jagdhorn wurde aus Messing in Kreisform gebaut und dazu mit einem Mundstück versehen, um noch besser durch Lippenvibration Töne erzeugen zu können.

Erst im 19. Jahrhundert kamen die Ventile dazu. Bis zu diesem Zeitpunkt erreichte man die meisten fehlenden Töne durch verschieden lange

Einsteckbögen sowie durch die Veränderung der rechten Hand im Schallstück. Diese Handhaltung hat sich bis zum heutigen Tag erhalten.

Der Ton des Hornes ist extrem wandlungsfä-hig. Von lieblich flüsternd bis hin zu kraftvoll schallend sind nahezu alle Farben vertreten. Sei es im sinfonischen Orchester als Binde-glied zwischen den Streichern und den übrigen Bläsern, oder im Blasorchester als Bindeglied zwischen Holz- und Blechbläsern: das Horn macht immer eine gute Figur und ist deshalb bei fast allen Komponisten seit der Wiener Klassik bis heute außerordentlich beliebt. Außerdem wurden unzählige Solo- und Kammermusikwerke für Horn geschaffen.

Ein wichtiges Kriterium ist die Situation um die vorderen Schneidezähne. Ein Beratungsgespräch mit unserem Hornlehrer schafft Klarheit.

Tenorhorn, Euphonium, Tuba

Der träge Schein trügt!

Als 1825 die Périnet-Ventile erfunden wurden, hat man neben der Trompete den Tenortrompetenbass erbaut, der sich zum Flügelhorn entwickelte. Zu diesem Instrument baute man eine weitere Form, das Tenorhorn. 1843 wurde dann das Euphonium (gr.: wohlklingend) -damals noch mit dem italienischen Begriff „corno basso chromatico“ bezeichnet- erfunden, um einen tieferen und weicheren Klang zu erhalten.

Als Basisinstrument dieser ganzen Bügelhorn – Familie wurde die Tuba entwickelt. Sie gilt als Königin der Blechblasinstrumente. Das Einsatzfeld dieser drei Instrumente ist ein weites. Von Begleitfunktionen im (Anfänger-) Orchester bis hin zu höchst virtuosen, solistischen Aufgaben im Sinfonie- bzw. Blasorchester und in der Brass Band, sowie als Soloinstrumente ist alles vertreten.

Große Virtuosen wie Roger Bobo auf der Tuba und Steven Mead auf dem Euphonium zeigen höchst eindrücklich, was auf diesen Instrumenten möglich ist (Tipp: suchen Sie im Internet diese Namen!).

Viele Kinder (und deren Eltern) haben Angst vor der Größe der Instrumente! Doch…keine Angst! Es gibt Anfängerinstrumente in kindgerechten Größen, um Fehlhaltungen vorzubeugen.

Unsere Musiklehrer für diese Instrumente

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