Klarinette
Da ist sicher nicht der (Holz-) Wurm drin!
Die erste Klarinette entstand um 1690, hatte 7 Grifflöcher und zwei Klappen. Der Klang dieser Klarinette war hart und hell, Àhnlich dem einer damaligen hohen Trompete. Daher kommt auch der Name: Clarino = kleine Trompete. An der Entwicklung zur heutigen Klarinette, die zwischen 17 und 25 Klappen hat, waren verschiedene Instrumentenbauer und Klarinettisten beteiligt.
Das Blatt, ein einfaches Rohrblatt, ist bei der Klarinette der "Schwingende Punkt". Von ihm hĂ€ngen TonqualitĂ€t und Klang ab. Ihr Klangspektrum reicht von samtig dunkel und warm (Katze bei "Peter und der Wolf") bis hell, ĂŒbermĂŒtig oder frech ("Till Eulenspiegel"). Egal ob man gerade traurig ist, lustig oder einfach gut drauf, auf der Klarinette lĂ€sst sich jede Stimmung ausdrĂŒcken. Die Klarinette ist ein "Hansdampf in allen Gassen". Sie ist im Sinfonieorchester, Blasorchester, in der Kammermusik, Pop- und Jazzmusik, Unterhaltungsmusik, Folklore, in der Klezmer- und Volksmusik und natĂŒrlich als Soloinstrument einsetzbar.
In den letzten Jahren wurden spezielle Klarinetten entwickelt, die auch von Kindern mit noch kleinen HÀnden gegriffen werden können. Jedoch ist es unbedingt wichtig, dass die oberen (zweiten) SchneidezÀhne vollstÀndig ausgebildet sind.


