Posaune

Zug um Zug!

Die Zugposaune entstand in ihrer jetzigen Form schon um das Jahr 1450 und ist neben den Saiteninstrumenten wohl das Àlteste, voll chromatisch (in Halbtönen) spielbare Instrument.

Sie zÀhlt zur Familie der tiefen Blechblasinstrumente. Bis etwa 1700 wurde die Posaune als genau intonierbares Blasinstrument hÀufig im Ensemble mit SÀngern und Streichern, aber auch eigenstÀndig eingesetzt.

In BlĂ€serensembles dieser Zeit („alta capella", Stadtpfeifer) wurden neben anderen damals gebrĂ€uchlichen Instrumenten wie Zinken, Schalmeien und Zugtrompeten eben auch (Renaissance-) Posaunen gespielt.

Danach war die Posaune fĂŒr lĂ€ngere Zeit aus der Mode gekommen und wurde erst von Ludwig van Beethoven quasi „wiederentdeckt". Ab dieser Zeit war ihr Siegeszug in allen Arten von Orchestern und Ensembles nicht mehr aufzuhalten.

Sie findet heute ihren Einsatz in allen Genres der Musik. Von der Renaissance bis zur Moderne, als Solo- und Orchesterinstrument. Sie machte sich „Zug um Zug" unersetzlich!