Horn
Wer Horn spielt ist noch lange kein Greenhorn.
Lange vor unserer Zeitrechnung wurde auf einem Tier – Horn wie z. B. dem vom Ochsen oder Widder geblasen. Vor allem Signale müssen es gewesen sein, wie wir dies auch heute vom Jagdhorn her kennen. Dieses Jagdhorn wurde aus Messing in Kreisform gebaut und dazu mit einem Mundstück versehen, um noch besser durch Lippenvibration Töne erzeugen zu können.
Erst im 19. Jahrhundert kamen die Ventile dazu. Bis zu diesem Zeitpunkt erreichte man die meisten fehlenden Töne durch verschieden lange
Einsteckbögen sowie durch die Veränderung der rechten Hand im Schallstück. Diese Handhaltung hat sich bis zum heutigen Tag erhalten.
Der Ton des Hornes ist extrem wandlungsfä-hig. Von lieblich flüsternd bis hin zu kraftvoll schallend sind nahezu alle Farben vertreten. Sei es im sinfonischen Orchester als Binde-glied zwischen den Streichern und den übrigen Bläsern, oder im Blasorchester als Bindeglied zwischen Holz- und Blechbläsern: das Horn macht immer eine gute Figur und ist deshalb bei fast allen Komponisten seit der Wiener Klassik bis heute außerordentlich beliebt. Außerdem wurden unzählige Solo- und Kammermusikwerke für Horn geschaffen.
Ein wichtiges Kriterium ist die Situation um die vorderen Schneidezähne. Ein Beratungsgespräch mit unserem Hornlehrer schafft Klarheit.


